Elvanshalee Noay

Shalee (at) Xemaris.DE

Aussehen
Erscheinung, Charakter
Wissen, Bildung, Fähigkeiten
Gerüchte
Gesinnung

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Aussehen

Elvanshalee ist eine Drow von kleiner, feingliedriger, zierlicher Gestalt. Sie hat dunkelbraunschwarze, goldschimmernde Haut. Das hüftlange, silberweisse Haar wird nach dem Aufstehen sofort sorgfältig gekämmt und mit einem breiten Lederband zu einem lockeren Pferdeschwanz zusammengebunden oder zu einem Zopf geflochten, damit es beim Musizieren nicht in die Saiten gerät oder ins Gesicht rutscht. Das Gesicht weist feine, ebenmässige Züge auf und ist ausgesprochen hübsch. Leuchtende Augen, eine Stupsnase, volle Lippen und hohe Wangenknochen zieren das sehr jugendlich wirkende Antlitz der jungen Drow. Elvanshalees Hände sind die einer Bardin – schmale Gelenke, geschickte und sehr bewegliche Finger, kurz geschnittene, gepflegte, saubere Nägel. 

Elvanshalee trägt meistens Hosen und einen Oberkörperschutz aus weichem, schwarzem Leder und hohe Stiefel, die sie auf ihren Reisen vor Verletzungen und Schmutz schützen. Über ihren Schultern hängt ein langer, aus Trollhaaren gewobener, dunkelgrau gefärbter Umhang, der vorn über der Brust von einer mit einem grossen Mondstein verzierten Spange gehalten wird. 

Schmuck trägt die Bardin nur wenig, und nur zu besonderen Anlässen. Ringe oder lange Halsketten würden sie beim Musizieren nur behindern. Der einzige Schmuck, den sie ständig trägt und niemals ablegt, ist ein breiter, schwerer Silberfingerring mit Runenverzierungen und einem runden, rauchgrauen Stein.

Besonderheit

- Elvanshalees Zungenspitze wurde von einem sadistischen Feind abgeschnitten und vom Einsiedler, Weisen und Heiler Helarius durch die Zungenspitze einer grossen Eule ersetzt.

- Die feinen Handgelenke sind durch tiefe Narben verunstaltet.

- Am Gürtel trägt die Bardin einen faustgrossen, pechschwarzen, herzförmigen Anhänger. 

- Die Augen sind seit einer längeren Blendung durch verstärktes Sonnenlicht verschiedenfarbig, das rechte purpurrot, das linke heller, fast rosa, und auf merkwürdige Weise irisierend.


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Erscheinung, Charakter

Auf den ersten Blick und im ersten Moment wirkt Elvanshalee wie ein unbeschwertes, fröhliches, nettes junges Mädchen; sie wird meist "kleine Bardin" genannt, als solche angesehen, verniedlicht, verharmlost und unterschätzt.

Die Erscheinung täuscht: Hinter der jugendlichen Stirn steckt ein messerscharfer Verstand, grosses Wissen und eine Portion Verschlagenheit. Elvanshalee denkt nicht daran, ihr Umfeld über den Irrtum aufzuklären – zu nützlich und willkommen ist ihr der Umstand, nicht erkannt zu werden, beim Verfolgen ihrer Ziele, die sie meistens erreicht.

Durch die Zeit, die sie beim Einsiedler, Weisen und Heiler Helarius verbrachte, und durch ihre Tätigkeit als Bardin ist Elvanshalee offener, freundlicher und toleranter, als man es von einer Drow normalerweise erwartet. Aber trotz dieses etwas ungewöhnlichen Wesenszuges steckt in ihr eine Drow, die beharrlich ihr Ziel verfolgt, alles und jeden, der sie behindert, aus dem Weg räumt und sich nimmt, was sie will.

 

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Wissen, Bildung, Fähigkeiten

- Elvanshalee sollte ursprünglich Priesterin der Eilistraee werden und genoss somit eine entsprechende Ausbildung. Als die Priesterinnen des Grossen Tempels in den Wäldern von Myr Elvanshalee während der Vorbereitungen der Weihe singen hörten, beschloss die Hohepriesterin, das junge Mädchen auch in Musik und Gesang unterrichten zu lassen. Schon bald gehörte sie zu den besten Musikerinnen der Wälder. Hätte sie nicht ein Sakrileg begangen, wäre sie wohl schon bald nicht nur Priesterin, sondern auch Erste Tempelbardin der Eilistraee gewesen...

- Musik: Elvanshalee spielt alle bekannten Instrumente, vor allem die Laute. Ihre eigene Laute, ein wertvolles, wunderschönes und aus den edelsten Hölzern gefertigtes Stück, trägt sie fast immer in einer Ledertasche bei sich.

- Gesang: Die Drei-Oktaven-Stimme der Bardin ist ergreifend, ungewöhnlich klar und rein. Sie beherrscht zahlreiche Ritual-, Kriegs-, Toten- und Weihegesänge, Festlieder, Volksweisen, Balladen, Tavernenschwank und verfügt über ein erstaunlich umfangreiches Repertoire, das ständig durch neue Lieder erweitert wird.

- Telephathie: Der Einsiedler, Weise und Heiler Helarius hat Elvanshalee die Gedankensprache gelehrt. Jemandem kurze telepathische Botschaften zu senden bereitet ihr keinerlei Probleme; längere Gespräche sind für sie allerdings sehr ermüdend.

- Bogenschiessen: Nachdem Elvanshalee ihre Heimat in den Wäldern von Myr für immer verlassen hatte und nach Britannia kam, war sie zunächst allein und musste lernen, in der Wildnis zu überleben. Da sie als Bardin und ehemalige Priesterin nicht über physische Kraft verfügte, brachte sie sich selbst das Schiessen mit Pfeil und Bogen bei, um so Nahkämpfe mit körperlich überlegenen Gegnern vermeiden zu können.

- Wissenschaften: Drei Jahre verbrachte Elvanshalee beim Einsiedler, Weisen und Heiler Helarius. Ihm hat sie es zu verdanken, dass sie sich mit fast allen Tieren und Pflanzen Britannias auskennt. Zudem brachte er ihr das Lesen, Sprechen und Schreiben alter Sprachen bei.

- Sonstiges: Auf ihren Reisen durch das Land lernte Elvanshalee viele Völker kennen, ihre Eigenheiten, Sitten und Gebräuche, ihre Lebensweisen und ihr Wissen. Vieles davon eignete sie sich an und schrieb es auf, um es bei Bedarf nutzen zu können. In der Kammer der Bardin stapeln sich unzählige Bücher, Schriftrollen und Pergamente mit Liedern, Geschichten und gesammeltem Wissen, alte Briefe und Notizen.

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Gerüchte

- In den Tavernen erzählt man sich, Elvanshalee habe die Fähigkeit, jede Art von Lebewesen mit ihrer Musik zu beeinflussen; das Singen bestimmter Lieder und Melodien gebe ihr die Macht, Tiere, Personen und sogar Ungeheuer in Blutrausch zu versetzen und sich zu zerfleischen, sie einzuschläfern, zu hypnotisieren oder Friede zwischen Feinden zu schaffen.

- Unter den Mitgliedern einer geheimen, obskuren Gilde in Yew kursiert die Geschichte einer höchst merkwürdigen Begebenheit: Das Oberhaupt hatte einst eine Diebin gefangen genommen, die der Gilde beträchtlichen Schaden zugefügt hatte. Die Diebin sang sich selbst in den Tod. Heiler und Weise konnten keinerlei Lebenszeichen in ihr ausfindig machen, der leblose Körper wurde im Kerker liegengelassen. Ein paar Stunden später war die Diebin aus der Zelle verschwunden.

- Zwischen der Bardin und R'Imnah, einer zahmen weissen Eule, besteht eine starke Körper- und Seelenverbindung. Manche behaupten, wer die Eule töte, töte auch einen Teil des Körpers und der Seele Elvanshalees.

- Die Bardin hat eine ausgeprägte Schwäche für Edelsteine, insbesondere Saphire. Für eine Handvoll von ihnen würde sie sogar töten. Wenn sie sich in einer Stadt aufhält, schliessen die Juweliere ihr Geschäft und lassen zum Schutz die besten Soldaten davor postieren. Jeder Juwelier kennt die Geschichte der zwei Wachen, die man tief schlafend vor einem ausgeraubten Laden fand.

- Der Ring, den Elvanshalee am linken Zeigefinger trägt, ist einer der Ringe Vyleens. In ihm wohnt ein mächtiger Dämon. Der Anhänger am Gürtel gehörte einst dem Fürsten Malagar und besitzt die Kraft, selbst Vampire vor dem Sonnenlicht zu schützen.

- Die Diener des Hauses Despana flüstern, zwischen der Ssinsuurulil Elvanshalee Noay und dem Errdegahr Sethos bestehe ein romantisches Verhältnis. Manche behaupten sogar, der Mond habe etwas damit zu tun – vor allem, wenn er rund und voll am Nachthimmel stehe. Was es mit der seltsamen Beziehung wirklich auf sich hat, weiss niemand.

 

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Gesinnung

Elvanshalee ist chaotisch böse.

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