Die junge Elfe steht wieder am Jail und singt ihre Lieder von Frieden und Krieg. Ihre Stimme klingt lieblich und fest.
Laut wird sie über den Platz getragen und die Mauern hallen wider vom Gesang, sodass er weit getragen und viel gehört wird.


Diesmal singt sie von Licht und von Schatten.



Licht und Schatten

Einst war es ein Volk
mit Ruhm und mit Ehr
doch Missgunst und Gier
erschufen ein Heer.

Die Elfen des Lichts
verblieben im Leben
den Anderen wurden
die Höhlen gegeben.

Elfen des Schattens
unter die Erde verbannt
haben ihr Schicksal
selbst in der Hand.

Gebleicht ihre Haare,
und dunkel die Haut
haben sie doch Lloth
als ihre Braut.

Die Witwe in Schwarz
sie verehren die Spinne
verhalten sich böse
ganz in ihrem Sinne.

Doch wohl ihre Stimmen
und herrlich die Lieder
erkennt man die Schatten
der Bosheit nicht wieder.

Sie begannen den Kampf
um Herrschaft und Land
und wurden von Anderen
in die Einsamkeit verbannt.

Dort wuchs ihre Zahl
und wuchs ihre Wut
Menschen flohen
und sind auf der Hut.

Foltern und quälen
das ist des Drows Kunst
schleichen um Häuser
versteckend im Dunst.

Ein Fremdwort die Liebe
und Freunschaft ein Feind
verhasst ist der Friede
Hass sie vereint.

Elfen des Schattens
gegen Elfen des Lichts
gehen einen Weg
des Leids und Verzichts.

Doch immer wird siegen
das Gute, das Helle
denn uns ist der Sieg
unsere Liebe die Quelle.